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Eine offene Rechnung [Blu-ray]

Eine offene Rechnung [Blu-ray]
Regisseur(e) John Madden

Unverb. Preisempf.: EUR 19,99
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Durchschnittliche Kundenbewertung:
(21 Kundenrezensionen )

Produktbeschreibung

Auch die besten Geheimagenten tragen schwer an der Last einer vergangenen Mission. Rachel Singer muss sich ihrer nun stellen...

Das größte Drama für die drei ehemaligen Mossad-Agenten Rachel, Stephan und David (He-len Mirren, Tom Wilkinson und Ciarán Hinds), die drei Jahrzehnte zuvor bei einem Einsatz in Ostberlin zu Helden wurden, beginnt im Jahre 1997. Da nämlich erfahren Rachel und Stephan schockierende Neuigkeiten über ihren einstigen Kameraden David. Seit Jahrzehnten werden die drei in Israel wie Helden verehrt, doch nun droht diese Legende plötzlich in sich zusammenzubrechen - und damit könnten sie alles verlieren: alles, was sie beruflich erreicht haben, ihren Ruhm, und nicht zuletzt die Hochachtung von Rachels Tochter, die sogar ein Buch über die Heldentaten ihrer Mutter geschrieben hat. Eingeholt von der Wahrheit und den Lügen ihres Lebens durchleben die drei noch einmal den brandgefährlichen Undercover-Auftrag, der ihren weiteren Weg bis heute bestimmt hat.

1965-1966 werden Rachel, Stefan und David (Jessica Chastain, Marton Csokas und Sam Worthington) für ihr Vaterland auf eine geheime Mission nach Ostberlin geschickt, um den berüchtigten Nazi-Kriegsverbrecher Dieter Vogel (Jesper Christensen) zu stellen, den Chirurgen von Birkenau. Doch der riskante Einsatz verläuft ganz anders als geplant. Um Vogel in die Falle zu locken, wird die attraktive Rachel als Köder für ihn eingesetzt. Zunächst läuft alles auch nach Plan. Doch je länger die Mission dauert, desto schwieriger wird es für Rachel ihrer widersprüchlichen romantischen Gefühle, die sie für Vogel entwickelt hat, Herr zu werden.

Unter größtem Risiko


Produktinformation

  • Verkaufsrang: #1034 in DVD
  • Marke: HELEN MIRREN,JESSICA CHASTAIN,SAM WORTHINGTON
  • Erscheinungsdatum: 2012-01-26
  • Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Format: Widescreen
  • Untertitel in: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Isländisch, Kantonesisch
  • Länge: 113 Minuten

Features

  • Medium: Blu-ray
  • Jahr: 2010
  • Regie: John Madden
  • Laufzeit: ca. 113 Minuten
  • Label: Universal Pictures Video

Beschreibung

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Zwar kann das Bild farblich überzeugen, die Kompression arbeitet deshalb aber nicht unbedingt gleichermaßen vorbildlich. Immer mal wieder lassen sich feinere aber sehr deutliche Artefakte erkennen (Treppchen an Kontur des Ärmels des roten Kleides, 00:06:10 oder Träger des Kleides und Schulter, 01:15:40). Rauschen hingegen findet sich seltener und wenn dann nur auf grauen Himmels- oder Wandoberflächen ein (Wand hinter Uhr, 00:34:18). Die Kontrastabstufungen können befriedigen (schwarzweiß gemusterter Boden, 02:01:34), da sich die Palette der Schwarzwerte recht breit auffächert (Haus im nächtlichen Wald, 01:53:54). Unterm Strich überzeugen vor allem farb- und Schärfewerte, die zwar nicht erstklassig aber durchgehend gut konturiert und stabil ausfallen.  Die deutsche Fassung kann mit dem etwas passiv klingenden Original mithalten, da der Surroundmix wenig  mit den vorhandenen Möglichkeiten der Raumtiefe spielt. Selten übertragen sich im Original natürliche Kulissengeräusche aus den hinteren Boxen in den Raum. Die Kulisse beschränkt sich auf die Front, welche allerdings recht plastisch in Bewegung bleibt. Schon besser sieht es mit Musik und Effekten aus, die wirklich satt, abwechslungsreich und sonor klingen und auch die hinteren Kanäle kraftvoll besetzen. Die Sprachebene fällt im Original etwas leiser aus als in der klaren deutschen Synchronisation. Insgesamt könnte die DD 5.1-Fassung wesentlich mehr Kulissenanteile in den Raum abgeben, vor allem was den Hintergrund betrifft, der praktisch nur vom Soundtrack bedient wird. --movieman.de


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

30 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4"Du heimst seit 30 Jahren die Lorbeeren dafür ein, also bring es endlich zu Ende!"
Von Berlinoise
"Eine offene Rechnung", im Original "The Debt", ist das Remake eines israelischen Filmes von 2007.
Da ich das Original nicht kenne, können Vergleiche damit von mir nicht gezogen werden.

Im Jahr 1966 sollen drei junge Mossad-Agenten (Sam Worthington, Jessica Chastain, Marton Csokas) in Ostberlin den ehemaligen KZ-Arzt Dr Vogel (Jesper Christensen) aufspüren und entführen, damit er in Israel vor Gericht gestellt werden kann.
Tatsächlich spüren sie Vogel auf, aber dann geht ihr so gut ausgeklügelter Plan gründlich schief, wobei die Unerfahrenheit der drei Agenten, insbesondere die der jungen Rachel, die unerwartete psychische und physische Stärke Vogels und amouröse Verstrickungen unter den Agenten eine entscheidende Rolle spielen.
Um dem Mossad gegenüber das Gesicht zu wahren, denken sie sich eine Geschichte aus, die die drei in der Heimat zu "Helden" werden lässt und schwören einander ewiges Stillschweigen.
Als Rachels Tochter rund dreißig Jahre später einen Roman über die Geschichte veröffentlicht, droht die Wahrheit ans Licht zu kommen und zwingt die drei Ex-Agenten (Helen Mirren, Tom Wilkinson, Ciarán Hinds), erneut tätig zu werden...

"Eine offene Rechnung" ist ein spannend gemachter Thriller mit gut getroffenem Zeit- und Lokalkolorit Berlins während des Kalten Krieges.
Dabei kann der Film zwar das Rad gut gemachter Thriller nicht neu erfinden (und hat dies wahrscheinlich auch nie beabsichtigt), vermag neben der spannend konstruierten Handlung aber vor allem mit hervorragender Besetzung (allen voran Helen Mirren und Jessica Chastain, die sich die Rolle der Rachel teilen, und Jesper Christensen als ehemaliger KZ-Arzt, der auch über zwanzig Jahre nach Kriegsende noch vor allem psychologische Stärke und Überzeugungskraft besitzt) und stimmungsvoller Atmosphäre zu überzeugen.
Die im Film dramaturgisch so wichtige Skurrilität einer innerstädtischen West-Berliner S-Bahn-Linie, die auch nach dem Mauerbau teilweise durch Ostberlin verlief, wo die im 20-Minuten-Takt verkehrenden Züge aber selbstverständlich nicht hielten, entspricht übrigens der Realität und die entsprechenden Szenen scheinen auch tatsächlich am Berliner Bahnhof Wollankstraße gedreht worden zu sein.
Erwähnenswert für Interessenten ist eventuell noch die Feststellung, daß es in dem Film nicht vordergründig um Kriegsverbrechen und die KZ-Thematik und auch nicht um die Geschichte des Mossad geht, sondern diese lediglich den Aufhänger für einen spannend konstruierten Thriller bilden.

Satte vier Sternchen und eine klare Empfehlung an alle Fans spannend gemachter Agenten-Thriller.

Abschließend noch ein Hinweis, diese Rezension bezieht sich (vorerst) ausschließlich auf den Film in der Kinofassung.

0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Spannend
Von Thea Diskus
Ich habe schon sehr auf den Film gewartet. nach dem ich die Rezensionen gelesen hatte war ich
sehr gespannt und ich wurde nicht enttäuscht. Mit den Rückblenden wurde eine Spannung aufgebaut, so
daß man wirklich auf die Auflösung gewartet hat.

Stellenweise war es ja etwas hart aber durchweg sehr gut gespielt.

Rückblick auf vergangene Zeiten.

Toll die Spielszenen am Checkpoint und in den Straßen von Berlin mit den altbekannten Autos.
War richtig toll anzusehen.

Ich kann den Film nur empfehlen.

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
4Lügen haben kurze Agentenbeine - sehr spannender und mega-realistischer Agententhriller mit schön komplexer Story !
Von Retro Kinski
MEDIUM:

- Bild: scharfes Bild mit gutem Kontrast
- Ton: sehr gute Abstimmung zwischen Dialog und Actionszenen, DVD: DD 5.1, Blu-ray: dt. Ton nur DTS 5.1, leider nur engl. in DTS-HD!
- Extras: Audiokommentar, Hintergründe und eine Art "making-of"

FILM:

Regisseur John Madden den einige noch von SHAKESPEARE IN LOVE kennen präsentiert uns mit EINE OFFENE RECHNUNG (in engl. THE DEPT) einen unglaublich dicht gepackten und spannenden Agenten-Thriller mit einer komplexen Story, sehr guten schauspielerischen Leistungen und vielerlei Anknüpfungspunkten die eigene Moral zu überprüfen. Es handelt sich in diesem Fall um ein ausnahmsweise gelungenes US-Remake des israelischen Films HA-HOV der hierzulande weitgehend unbekannt ist.

Erzählt wird die Story von 3 jungen Agenten des Mossad (israelischer Geheimdienst) die einen NS-Kriegsverbrecher fangen und nach Israel überführen sollen. Sie bringen ihn auch in ihre Gewalt doch dann gibt es Probleme und die actionreiche Story nimmt ihren Lauf. Und auch 30 Jahre später ist die Geschichte noch nicht am Ende.....

Mehr soll nicht verraten werden und damit ist auch so gut wie nichts gesagt, da der Film ein paar gute Wendungen und Entscheidungen des o.g. Teams einbaut die nicht vorauszusehen sind. Wie meistens hilft hier nicht alles vorab zu lesen damit die Spannung erhalten bleibt. Dabei muss man sich am Anfang schon etwas konzentrieren um die diversen Rückblenden, Personen, Namen der Protagonisten als junge und alte Personen erst einmal auseinander zu halten und der Story zu folgen.

Herausragend ist die Performance von Helen Mirren als ältere Agentin Rachel zu nennen. Sie ist von unglaublicher Präsenz und ihr Acting, Timing, Mimik und Gestik ist perfekt und für mich qualifiziert sie sich in dieser Rolle durchaus für einige der bekannten Filmpreise. Trotz einiger Logikmängel oder einem teils unglaubwürdigen Fehlverhalten der Agenten die erst die Story ermöglichen hat der Film am Ende ein ausgewogenes Bild und glänzt durch extremen Realismus und Authentizität.

Es gibt nur wenig andere abwertende Punkte, die Verschachtelung der Rückblenden im Laufe des Films ist nicht immer optimal. Anfangs herrscht auch anfangs ein wenig übertriebener emotionaler Pathos vor, das verfliegt aber schnell. Auch das Ende ist nicht ganz konsistent mit der sonstigen Geisteshaltung der Protagonistin, aber genau diese realistische Zerrissenheit zwischen Wahrheit, Moral und persönlichen Befindlichkeiten macht diesen Film so nachvollziehbar und authentisch. Selbst der sonst geschätzte Sam Worthington, den die meisten noch aus AVATAR kennen, kann mit seinem ewig fast immer gleichen Gesichtsausdruck dem Film nicht wirklich schaden - ist doch die Rolle des jungen Davids sogar ein wenig auf einen stoischen, fast autistischen Typ ausgelegt, und das bekommt er ja gut hin.

Hauptthema ist letztlich der "Umgang mit der Wahrheit", aber auch das schwierige Thema der Frage der Tolerierung von privater Selbstjustiz wird angeschnitten welches in anderem Kontext bei einigen Sehern sicher zu Recht für Abneigung sorgt. Für mich ist dies in anderen Filmen auch der Fall gewesen, hier ist es nicht vordergründig und geht somit zumindest in meine Bewertung nicht ein. So bleibt am Ende ein hochwertiger Thriller den Freunde verschachtelter Stories und guter Schauspielerleistungen weitestgehend mögen werden da die ca. 113 Minuten aufgrund des stringenten und spannenden Drehbuchs und seiner Wendungen wie im Flug vergehen.

4/5 Sternen

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