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Harry Potter und der Orden des Phönix (1-Disc)

Harry Potter und der Orden des Phönix (1-Disc)
Von Joanne K. Rowling

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Produktbeschreibung

Lord Voldemort ist zurückgekehrt, doch das Zauberereiministerium tut alles, um diese Tatsache der Gemeinde der Zauberer vorzuenthalten. Zu dieser Strategie gehört auch, dass die Ministeriumsbeamtin Dolores Umbridge in Hogwarts zur neuen Professorin für die Verteidigung gegen die Dunklen Künste ernannt wird. Als Umbridge sich aber weigert, den Schülern die praktische Anwendung der Zaubersprüche zu ihrer Verteidigung beizubringen, überreden Ron und Hermine Harry, heimlich eine ausgewählte Schülergruppe auszubilden und sie so auf den bevorstehenden Krieg der Zauberer vorzubereiten. Schließlich kommt es zum fürchterlichen Showdown zwischen Gut


Produktinformation

  • Verkaufsrang: #901 in DVD
  • Marke: RADCLIFF, DANIEL
  • Erscheinungsdatum: 2008-08-01
  • Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Formate: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Untertitel in: Deutsch, Englisch
  • Anzahl Disks: 1
  • Länge: 132 Minuten

Features

  • Jahr: 2007
  • Regie: David Yates
  • Medium: DVD
  • Laufzeit: ca. 132 Minuten
  • Label: Warner Home Entertainment

Beschreibung

Aus der Amazon.de Redaktion
In der fünften Harry Potter-Verfilmung ist die Welt der Zauberer endgültig nicht mehr heiter und sorglos: Lord Voldemort ist zurückgekehrt und plant mit Hilfe der Todesser, seine Schreckensherrschaft wieder zu errichten. Trotz aller Warnungen weigert sich das Ministerium der Magie jedoch, den Anfängen zu wehren. Ja, Zaubereiminister Cornelius Fudge verdächtigt Harry und Dumbledore sogar des Umsturzes, weil sie nicht von ihren angeblichen Verschwörungstheorien lassen wollen. Deshalb bestimmt Fudge seine Vertraute Dolores Umbridge zur neuen Professorin der Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Umbridge, die alsbald den Titel einer Hohen Inquisitorin erhält, errichtet ein totalitäres Regime in Hogwarts, das George Orwells 1984 alle Ehre gemacht hätte. Ihre absurden Vorschriften und scheinbar willkürlichen Verbote machen nicht nur Harry das Leben schwer. Dabei hat er eigentlich schon mehr als genug Probleme: Er wird von seltsamen Alpträumen geplagt, ist zum ersten Mal verliebt sowie den Launen der Pubertät ausgesetzt und zu seinem großen Entsetzen muss er auch noch Einzelunterricht bei Snape nehmen.

Natürlich musste das bislang seitenstärkste Buch bei der filmischen Umsetzung ein paar Szenen und Handlungsstränge einbüssen. Aber das soll der Schaden des Films nicht sein: Wo im Buch (manchmal zu viel) geredet wird, setzt der Film auf Dramatik und Action. Vor allem Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint sind nicht nur mit, sondern auch an ihren Rollen gewachsen und beweisen besonderes Feingefühl bei den emotionalen Verstrickungen ihrer Charaktere. Dies ist sicherlich auch ein Verdienst des Regisseurs David Yates - bislang eher ein unbeschriebenes Blatt -, der eine exzellente Verfilmung vorgelegt hat. Yates gelingt es in düsteren Farben und bedrohlicher Atmosphäre, den Aufstieg des Faschismus in der Zaubererwelt in spektakuläre Bilder zu fassen und dabei nie seine Charaktere aus den Augen zu verlieren. So lässt er seine Schauspieler – allen voran Alan Rickman als Snape und Imelda Staunton – brillieren, ja sogar duellieren, dass es eine wahre Freude ist. Einzig der Titel gebende Orden des Phönix kommt etwas zu kurz. -- Birgit Schwenger

Movieman.de
In Harrys fünftem Jahr geht es hoch her. Eine Menge passiert und die Ereignisse überschlagen sich. Dies ist die Stärke der Romanvorlage und dies ist gleichzeitig die größte Schwäche des Films, der sich nun einmal nicht fünf Stunden Zeit nehmen kann, um alles ausführlich zu erzählen und zu erklären. Wenn man nun nicht bereits aus dem Buch weiß, was denn alles passiert und warum und wo, taumelt man als Zuschauer besonders zu Beginn hilflos von Höhepunkt zu Höhepunkt, von den vertrauten Figuren zu neu eingeführten Charakteren, von einer Situation in die andere und nimmt die Szenen zwar in sich auf, wie sie kommen, weiß jedoch nicht so recht, was eigentlich wirklich vor sich geht. Man hat immer wieder das Gefühl, vielleicht einmal kurz eingenickt zu sein und etwas verpasst zu haben, weil einem der Anschluss fehlt. Dazu kommt ein immer wiederkehrendes Drehbuchproblem: zu oft werden Geschehnisse einfach nur erklärt und erzählt, statt diese wenigstens kurz in einem Rückblick filmisch zu zeigen. Es hätte Potter-Unkundigen sicherlich geholfen, glaubhafter zu vermitteln, wie bestimmte Figuren (vor allem Sirius) sich fühlen. Trotzdem: Einiges funktioniert auch im fünften Teil sehr gut. Da ist beispielsweise Newcomerin Evanna Lynch als "Luna Lovegood", die Weisheit und Verträumtheit in sich birgt. Jede Szene mit ihr und Harry ist ein Genuss. Heimlicher Höhepunkt jedoch ist die Leistung von Imelda Staunton als "Dolores Umbridge", die so böse und gemein ist, dass der Ungarische Hornschwanz dagegen wie ein liebes Schoßtierchen wirkt. Die Chemie zwischen Radcliffe, Watson und Grint stimmt immer noch, obwohl doch auffällig ist, dass sich Rupert Grint alias "Ron Weasley" wohl als einziger schauspielerisch weiter entwickelt hat. Viele Möglichkeiten, dies gehäuft unter Beweis zu stellen, ergeben sich jedoch leider nicht, denn er und "Hermine" scheinen nur da zu sein, um "Harry" die Bälle zuzuspielen. Wie sich ihre eigenen Figuren verändert haben, dafür reicht die Zeit eben nicht. Nur das Offensichtliche, das, was wichtig für die beiden letzten Filme ist, wird ihnen zugestanden. Die Spezialeffekte sind zum großen Teil gut geworden, aber es gibt nach wie vor Probleme mit digitalen Figuren. Hagrids Halbbruder Grawp sieht dermaßen dilettantisch aus, als hätte man ihn bereits in den Kindertagen von CGI animiert. Fazit: Für Potter-Fans zwar ein Muss der Vollständigkeit halber, dennoch wahrlich keine allzu grandiose (Drehbuch-) Leistung. Für nette 138 Minuten reicht der Film - nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Moviemans Kommentar zur DVD: Optisch und akustisch bietet "Der Orden des Phönix" gute Bild-/ und Tonwerte und ein vornehmlich auf jugendliche Nutzer zugeschnittenes Bonusprogramm ohne sonderlichen Tiefgang. Die 3 Trailer vor dem Bonusmenü und die leichten Navigationsmängel stören nicht nachhaltig.

Bild: Die Schärfewerte, allen voran die Detaildarstellung ist sehr gut und zeigt auch einzelne Steine im sich davonschiebenden Haus, oder jede einzelne Kerze in der Halle von Hogwarts (00.29.11).Das sehr kontrastreiche Bild "leidet" ein wenig unter den nicht immer nachzuvollziehenden Farbverfremdungen. Die Szenerie ist die meiste Zeit über blaugrünlich (01.01.13) eingefärbt. Stellenweise (01.33.40) sind Gesichter auch klar zu rot. Dunkle Kellergewölbe zeigen eine noch befridigende Zeichnung an Wänden ( 00.10.50). Gelegentlich ertrinkt aber auch alles in einfachem Schwarz. Artefakte fallen nur sehr selten optisch als leichtes Nachziehen in schnellen Bewegungen auf (00.58.29, 01.33.40) und zeigen, dass die Grenzen der Kapazität ausgereizt wurden. Insgesamt ein sehr hochwertiger Eindruck.

Ton: Akustisch macht sich maßgeblich die Musik vollflächig im Hörraum breit und nutzt auffallend stärker als der Film selbst, alle Kanäle. Man horcht regelrecht auf, wenn die Musik den Raum umgreift ( 44.45 ). Harry klingt sehr dynamisch und nutzt auch nach unten hinaus alle Ressourcen einer Subwooferspur und schon das Klopfen um Ruhe im Gerichtssaal ( 20.00 ) ist substantiell. Stimmen passen sich wunderbar der Raumakustik z.B. durch leichten Nachhall ( 22.55. ) an. Tendenziell bewegt sich der Film selbst allerdings mehr vorn orientiert und wird immer wieder von kleinen Effekten von hinten überrascht. Insgesamt fehlt es ein wenig an Homogenität, dem "Dabei sein-Gefühl", aber es ist auf jeden Fall eine gute akustische Darbietung, wenn auch keine perfekte.

Extras: Bevor man in den Genuß der Extras auf der Bonus-DVD gelangt, darf man sich an einigen Werbetrailern zu Games und Lego erfreuen. Glücklicherweise lassen diese sich skippen. Die Extras selbst sind leicht verdauliche Kost und auf eine meist jugendliche Klientel ausgerichtet. So ist " auf den Fersen von Tonks" ein Setbesuch der etwas oberflächlichen aber flippigen Art. Technikfreunde dürfen sich über "Die Magie des Schnitts" freuen. Darüber hinaus ist es an dessen Ende möglich, sich eine eigene Schnittliste aus 3 Kamerawinkeln zu erstellen und mit Musik zu untermalen. Die Extraszenen sind fast 11 Minuten lang, ruckeln aber so stark, dass man dies nicht wirklich anschauen mag. Das Buttonhighlighting ist etwas schwach und man sucht oft den Hinweis auf den gerade aktiven Button im Menü. Auch ist die Navigation im Bonusmenü nicht gerade logisch, denn man kommt nur über Umwege auf den unteren rechten Button. --movieman.de

VideoMarkt
Obwohl Harry Potter mit dabei war, wie Lord Voldemort wieder auferstand, will das Zauber-Ministerium ihm und Hogwarts-Direktor Dumbledore keinen Glauben schenken und unternimmt alles, sie zu diskreditieren. In Hogwarts macht die vom Ministerium geschickte Dolores Umbridge den Schülern das Leben schwer und hat es vor allem auf Harry abgesehen. Der will dennoch nicht untätig bleiben und ruft eine geheime Truppe ins Leben, die sich auf mögliche Angriffe Voldemorts und seiner Schergen vorbereitet - keine Sekunde zu früh.


Kundenrezensionen

Hilfreichste Kundenrezensionen

38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
2Lieber lesen...
Von scarlett
Eigentlich ist zu dieser Verfilmung schon alles gesagt, aber als ich mir gestern noch einmal die DVD angesehen habe...

Die definitiv schlechteste HP Verfilmung bisher. Leider. Und das auch noch von meinem Lieblingsband!

Wirklich wichtige Sachen wurden wenig bis gar nicht abgehandelt, für jeden der das Buch gelesen hat ärgerlich und für die anderen wurde der Film absolut unverständlich.

Hat eigentlich irgendjemand mitbekommen, wie schwer verletzt Mr. Weasley wirklich war? Das ging total unter - ebenso wie Harrys Okklumentik Unterricht bei Snape - zack, zack, nächste Szene. Dafür durften wir einer gefühlten halben Stunde bei der Fütterung und Betrachtung der Thestrale zusehen...(gähn).
Die Liebesgeschichte zu Cho war auch nichts halbes und nichts ganzes (man musste schon sehr genau hinschauen um mitzubekommen, das anscheinend Cho die DA unter Einfluss von Veritaserum verraten hat)
Wie langweilig wirklich. Warum nicht wenigstens Hermines Pickel, wie im Buch?
Die ganzen Kleinigkeiten, die die anderen Filme so ausgezeichnet haben - komplett weggelassen!
Und dann die Logikfehler Kinder, Kinder!
Harry ist doch schon im Sommer am Grimmauldplace und fragt Sirius in den Weihnachtsferien wessen Haus das ist? *räusper*
Wie problemlos man als Horde Kinder nachts in die Mysteriumsabteilung reinkommt...die ja eigentlich auch noch einiges mehr zu bieten hatte, als den langen Monolog von Lucius Malfoy...
Und dann der Tod von Sirius: ist diese Szene irgendjemandem nahegegangen?
(Stille, Harry - von Remus festgehalten - die Schreie hört man nicht...hab ich eins zu eins schon besser in Herr der Ringe gesehen: Boromir, Frodo in den Minen von Moria, nach dem Sturz Gandalfs: absolutes Gänsehautfeeling)
So könnte ich noch ewig weitermachen, nur leider nützt es nichts.

Gut, der fünfte Band ist stimmungsmäßig sehr düster, aber deswegen muss man den Film nicht auch in der totalen Finsternis drehen. Im Haus der Blacks war fast gar nichts zu sehen: Mensch Harry, mach endlich mal das Licht an!

Wie JKR diesen Film absegnen konnte ist mir schleierhaft. Naja, sie hatte das Buch ja gelesen...im Gegensatz zum Drehbuchautor...
Gut, das wir in HP 6 wieder mit Steve Kloves rechnen können.

Die zwei Sterne gibt`s von mir für die grandiose Besetzung (Imelda Staunton, Evanna Lynch und allen voran natürlich Gary Oldman).
Ansonsten lese ich doch noch mal das Buch!

32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
3Es fehlt zuviel
Von karinauswien
Der Film hat 3 Probleme, für die er nichts kann:
1. hat das Buch fast 1000 Seiten - das kann man nicht verfilmen, ohne etwas zu streichen
2. ist das Buch voll von Anspielungen, die erst im letzten Band aufgelöst werden, der
3. den Machern des Films noch nicht aber vielen der Zuschauer schon bekannt war.

Er hat 2 Glücksgriffe in der Besetzung, nämlich Luna und Umbridge - beide sind genial.
Apropos Umbridge: hier haben die Kürzungen dem Film gutgetan, im Buch wurden ihre Schikanen endlos ausgewalzt.

Aber es fehlt soviel: Harrys Alpträume und Visionen und die damit verbundenen Ängste, das verkorkste Verhältnis zu Cho (abgesehen von dem vielbeworbenen Kuß erfahren wir darüber fast nichts) und vor allem der Okkulmentik-Unterricht (natürlich wußte man nicht, was hier später noch wichtig werden würde - aber die ganze Szene wirkt so, als wäre sie von der Autorin hineinreklamiert worden).

Die Szene im Magieministerium ist spannend - aber halt ganz anders als im Buch, die Prophezeihung kommt nur am Rande vor.

Überhaupt kann ich mir nicht vorstellen, daß man sich auskennt, wenn man das Buch nicht gelesen hat.

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
2Düstere Stimmung
Von cyberhog
Ich habe alle Teile dieser Reihe gesehen und besitze von jedem Film jeweils die DVD und den Soundtrack. Wäre es kein Muss für einen Fan, sich jeden einzelnen Film zu holen, dann hätte ich diesen hier vielleicht sogar ausgelassen, denn er ist in meinen Augen von allen bisher erschienenen Teilen der schlechteste.

Natürlich ist es sehr schwer bis unmöglich, ein Buch, das über 1.000 Seiten fasst, in einen Film zu packen. Dennoch frage ich mich, warum man sich nicht darum bemühen kann, wenigstens die wichtigen Details zu berücksichtigen und die Zuschauer, die keine Buchkenntnis besitzen, nicht dermaßen grob zu vernachlässigen. Das fängt schon bei der Filmlänge an. Dieser Film, der das längste Buch verkörpert, geht ganze 138 Minuten und ist damit der kürzeste Film der Reihe. Und leider merkt man hier mehr als deutlich, wie kostbar ein paar Minuten sein können. Ein Zuschauer, der das Buch nicht gelesen hat, wird hier komplett fallen gelassen. So werden nicht nur wichtige Stellen gestrichen (denn das alleine wäre gar nicht mal so tragisch, da es ja eine Notwendigkeit ist), man geht sogar fahrlässig mit dem im Film dargestellten Stoff um. So wird der Angriff auf Harry durch die Dementoren am Anfang des Films zwar gezeigt, aber nie aufgeklärt. Im Buch verliert Professor Umbridge die Nerven und gesteht Harry, dass sie die Dementoren auf ihn gejagt hat. Diese Tatsache wird im Film nicht einmal ansatzweise geklärt oder thematisiert.

Aber das alleine wäre ja noch zu verkraften gewesen, wenn man wenigstens die Grundlagen der Handlung berücksichtigt hätte. Der fünfte Band lebt von der Ausführung der Details und vor allem von der Hintergrundgeschichte und der Vergangenheit vieler Charaktere. So werden die Geschichten von Sirius, Harry, James, Lily und sogar Snape im Buch mehr als nur angeschnitten. Die Szenen, die Harry im Denkarium sieht, beschäftigen ihn im Buch so sehr, dass er sogar in Umbridges Büro einbricht, um Sirius und Lupin dazu zu befragen. Im Film scheint ihn diese neue Erkenntnis über seinen Vater allerdings nicht weiter zu interessieren.
Und so geht es leider im ganzen Film - Schlag auf Schlag. Ob eine Sache wichtig ist oder nicht, ist kaum erkennbar, da der Zuschauer keine Zeit bekommt, das Geschehen zu reflektieren. Der Zuschauer bekommt das Gefühl, dass der ganze Film nur aus Szenen besteht, die irgendwann vielleicht mal wichtig werden könnten, und wann hat man mit Begeisterung schon mal ein verfilmtes Vorwort gesehen?

Selbst die Stimmung, über die immer so viel geschrieben wird, wird im Film nicht richtig getroffen. Im Buch konnte man noch richtig mit Harry fühlen und seine Einsamkeit nachvollziehen. Er wurde von allen Seiten verlacht, als verrückt abgestempelt und erniedrigt. Im Film kommt kaum etwas davon zur Geltung. Die Bedrohung, die wieder an die Macht gekommen ist, spürt man im Film leider gar nicht. Auch Harrys Gedanken werden kaum thematisiert. Vor allem nach dem Angriff auf Arthur Weasley wird das deutlich. Harrys Gefühle nach diesem Ereignis erstreckten sich im Buch über mehrere Kapitel. Im Film wird diese Stelle mit ein paar Worten in Richtung von Dumbledore und Sirius abgehakt.

Sirius Black...da war doch was? Ja, in der Tat. Das ist die Figur, die im fünten Teil der Reihe stirbt. Aber auch hier wurden wieder mehrere Fehler gemacht. Der Zuschauer kann einfach nicht um Sirius trauern, was auch daran liegt, dass die Beziehung zwischen Harry und Sirius mit ein paar Umarmungen und einem kleinen Ausflug über Sirius' Familie abgehandelt wird. Ich habe schon mehrere Kinobesucher erlebt, die wegen vieler Filmtode in Tränen ausgebrochen sind. Aber bei der Szene, in der Sirius von Bellatrix Lestrange umgebracht wird, haben manche Zuschauer sogar gelacht. Und schlimmer noch, Harry scheint nur kurze Zeit später wie kuriert. Ein paar traurige Blicke in Richtung Albus Dumbledore, und das war es auch schon. Und nur kurze Zeit später steigt Harry zufrieden in den Hogwarts-Express und scheint bereits alles vergessen zu haben. Der Harry im Buch wollte überhaupt nicht mehr leben und wusste gar nicht mit seiner Wut und seiner Trauer umzugehen. Ich muss an dieser Stelle wohl nicht erwähnen, dass der Harry aus dem Buch Dumbledores Büro demoliert hat, auf Dumbledore selbst losgehen wollte und mehrere verzweifelte Versuche (Spiegel, Geist) unternahm, um Sirius zurück zu holen.

Leider lässt sich die Liste der negativen Dinge noch weiter fortsetzen. Da wäre zum Beispiel der Riese Grawp, der im Film wie ein niedliches Haustier erscheint, die Geschichte um Hagrid um Maxime, die im Film kaum eine Erwähnung wert ist, und die Liebesgeschichte zwischen Harry und Cho, die ebenso schlecht anfängt wie sie aufhört. Die fliegenden Dementoren und Todesser schenke ich mir an dieser Stelle mal. Hinzu kommen an einigen Stellen absolut schlechte Dialoge, bei denen man das Gefühl bekommt, dass sie zwischen Frühstück und Mittagessen geschrieben wurden.

Zum Schluss möchte ich allerdings auch die positiven Merkmale des Films erwähnen. Die Spezialeffekte sind sicherlich ein Teil davon. Zwar habe ich mir den Kampf zwischen Dumbledore und Voldemort nicht dermaßen bunt vorgestellt, doch er zeigt mehr als deutlich, in welcher Liga diese beiden Zauberer spielen.
Und wo ich gerade schon vom Spielen spreche, möchte ich an dieser Stelle auch auf die gute schauspielerische Leistung einiger Akteure hinweisen. Zwar werden manche Charaktere mehr oder mehr zu Nebenfiguren, was besonders Rubeus Hagrid, Draco Malfoy und in diesem Film auch Ron Weasley in gewissem Maße betrifft, aber die Schauspieler, denen das Drehbuch erlaubt, ihr Können zu zeigen, machen ihre Sache gut. Besonders gefallen haben mir hierbei die Neuzugänge: Helena Bonham Carter als Bellatrix Lestrange, Evanna Lynch als Luna Lovegood, Natalia Tena als Nymphadora Tonks und nicht zuletzt Imelda Staunton als Dolores Umbride. Wer Professor Umbridge im Buch schon gerne mal eine verpassen wollte, wird dieses Gefühl hier wiederfinden.

Aber leider definiert sich ein Film nicht nur über seine Spezialeffekte und über seine Schauspieler, und so ist dieser Film für mich lediglich zwei Sterne wert.

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