Todeszug nach Yuma [Blu-ray]
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Durchschnittliche Kundenbewertung:(125 Kundenrezensionen )
Produktbeschreibung
Der ehemalige Scharfschütze Dan Evans wohnt mit seiner Frau Alice und seinen zwei Söhnen auf einer abgeschiedenen Farm in Arizona. Der Familie fehlt es am Nötigsten und die Widrigkeiten des Klimas sowie Ärger mit dem Besitzer seiner Ranch machen Dan das Leben zusätzlich schwer. Eines Tages wird er mit seinen Söhnen Zeuge eines Raubüberfalls auf eine Postkutsche. Der berüchtigte Bandit Ben Wade und seine Gang töten alle Mitreisenden. Nur einer überlebt: Kopfgeldjäger Byron McElroy, den Wade mit einem Bauchschuss zu Fall gebracht hat. Dan bringt McElroy in das Städtchen Bisbee zu einem Arzt. Doch auch Wade′s Bande ist bereits hier. Durch einen Zufall kann Dan dem Sheriff helfen, Wade gefangenzunehmen und lässt sich daraufhin auf einen gefährlichen Deal ein: Für 200 $ soll Dan gemeinsam mit einer Handvoll Männer den Gangster zur Bahnstation Contention bringen. Dort fährt der Zug zum Staatsgefängnis nach Yuma um Punkt 3 Uhr 10 ab. Doch Wades Komplizen lassen nichts unversucht, um ihren Anführer zu befreien. Die Uhr
Produktinformation
- Verkaufsrang: #10868 in DVD
- Marke: Sony
- Erscheinungsdatum: 2008-05-21
- Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
- Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
- Untertitel in: Deutsch, Englisch, Türkisch
- Länge: 123 Minuten
Features
- Regie: James Mangold
- Medium: Blu-ray
- Laufzeit: ca. 123 Minuten
- Label: Sony Pictures Home Entertainment
- Bildformat: 2.35:1
Beschreibung
Beschreibung
Man kann nur hoffen, dass James Mangolds mächtiges, raues und hartes Remake von Todeszug nach Yuma einige Filmfreunde dazu motiviert, sich Delmer Daves’ wunderbar reduziertes, fünfzig Jahre altes Original anzuschauen. In jenem klassischen Western ging es um den gefangen genommenen Verbrecher Ben Wade (Glenn Ford) – mit einer tödlichen, aber entwaffnenden Umgänglichkeit – und den Kleinbauern und Familienvater Dan Evans (Van Heflin), der verzweifelt genug ist, einen Job anzunehmen, um den Bösewicht ins Gefängnis nach Yuma zu eskortieren. Wade, der genau weiß, dass seine Gang jeden Moment eingreifen wird, um ihn zu befreien, will den Hilfssheriff bestechen, damit dieser ein Auge zudrückt und somit sicher und mit viel Geld in der Tasche zu seiner Familie zurückkehren kann. Dass der Verbrecher seinen Bewacher in der Zwischenzeit zu bewunden beginnt, schafft natürlich zusätzliche Spannung. All dies trifft auch auf den neuen „Todeszug“ zu, aber es braucht mehr Anstrengung, bis sich Wade (in diesem Fall Russell Crowe) und Evans (Christian Bale) im Showdown gegenüber stehen. Meistens ist weniger mehr. Aber man muss Mangold zugestehen, dass sich sein Film nicht in ironischen Sprüchen ergeht oder sich versucht postmodern abzuheben: der Film will ein echter Western sein und jene Unterhaltung und Atmosphäre verbreiten, nach der es Fans dieses Genres gelüstet. Aber nachdem Mangold erkannt hat, dass die heutigen Zuschauer sich vielleicht nicht mehr in der eisernen Einfachheit und Stärke des Genres wiederfinden – geschweige denn in ihrem Ehrenkodex – versah er sowohl Evans als auch Wade mit einer Menge "Hintergründe" und "Motivationen". Während dem bombastischen Actionhöhepunkt des Films wirkt das Kreuzfeuer aus persönlichen Beweggründen beinahe ebenso wild wie die ausufernden Schießereien. (Zu jenem Zeitpunkt sind in dem Film mehr Leute gestorben als während dem Krieg in Lincoln County.) Das Beste bei dem Remake ist Russell Crowes Ben Wade, ein die Bibel zitierender Karriere-Verbrecher mit dem Blick eines Künstlers und einem erstaunlich disziplinierten Sinn dafür, wann er wen umbringen will. Ben Foster als sein Stellvertreter nutzt jede noch so kleine Gelegenheit für ein Blutbad, und Peter Fonda liefert ein grimmiges Portrait eines alten Widersachers von Wade, der mittlerweile als Kopfgeldjäger für die Pinkerton-Agentur arbeitet. --Richard T. Jameson
Produktbeschreibung
Der 14-Jährige William Evans (Logan Lerman) erwacht neben seinem jüngeren Bruder Mark (Ben Petry) mitten in der Nacht und entzündet ein Streichholz. Sein Blick fällt auf die Heldenromane, die er gerade liest. In der Ferne ist Hundegebell und das Geräusch von Pferden zu hören, die sich der Ranch nähern. Auch die Eltern, Dan (Christian Bale) und Alice (Gretchen Mol), werden wach. Die Familie läuft vors Haus und wird Zeuge, wie ein paar Reiter die Scheune des Anwesens in Brand setzen. Ein Verteidigungsversuch Dans scheitert, weil er mit seiner Beinprothese strauchelt und im Staub landet. „Noch eine Woche, Evans,“ ruft ihm einer der Brandstifter von seinem Pferd aus höhnisch zu, „dann fackeln wir das Haus ab.“ William greift sich ein Gewehr und zielt auf einen der fliehenden Männer, doch sein Vater nimmt es ihm ab. „Ich regele das schon,“ sagt er. „Nein,“ antwortet William, „das machst Du nicht!“
Am Morgen kam es zwischen den Eltern zu einer Auseinandersetzung. Alice wirft ihrem Mann vor, sie nicht darin eingeweiht zu haben, dass er einen Teil des von Glen Hollander (Lennie Loftin) geliehenen Geldes nicht zurückgezahlt, sondern für den Einkauf von Futter verwendet hat. Dan entgegnet nur, dass sie es an seiner Stelle auch nicht anders gemacht hätte.
Eine Kutsche mit Lohngeldern und bewaffneten Wachmännern an Bord prescht durch die Wüste – im Visier von Ben Wade (Russell Crowe) und seiner Bande. Sie setzen zum Angriff an. Es folgt ein erbarmungsloser Schusswechsel. Mitten in diesen Überfall geraten Dan und seine Söhne, die ihre Viehherde in die Stadt treiben. Wade gelingt ein raffinierter Coup: Er lenkt die Tiere auf die Kutsche zu, die beim Ausweichmanöver in rasender Geschwindigkeit umkippt. Die Wachen werden ausgeschaltet, die Kutsche gesprengt, die Bande hat, was sie wollte: reiche Beute. Wade knöpft Dan die Pferde ab. An der Herde hat er kein Interesse. Beim Überfall wurde Byron McElroy (Peter Fonda) angeschossen. Dan und seine Söhne transportieren ihn mit einer zusammengebastelten Bretterpritsche in die Stadt. Dort hat schon Dans Handlanger Charlie Prince (Ben Foster) dafür gesorgt, dass die Gesetzeshüter und Grayson Butterfield (Dallas Roberts), der Vertreter der geschädigten Eisenbahngesellschaft, zum Tatort eilen.
Dan liefert McElroy bei Doc Potter (Alan Tudyk) ab, der dem Verletzten die Kugel aus dem Körper entfernt. Danach stellt Dan Hollander zur Rede, bittet um einen Aufschub bis zum Frühling, doch der denkt gar nicht daran, Dan entgegenzukommen. Schließlich hat er während der derzeit herrschenden Dürre Dan nicht ohne Grund von der Wasserzufuhr abgeschnitten: Durch die geplante Eisenbahnroute, die über Dans Land führen soll, gewinnt das Grundstück erheblich an Wert – aber nur, wenn die Evans’ das Feld räumen.
Frustriert kehrt Dan im Saloon ein und begegnet dort Ben Wade, dem er heftige Vorwürfe macht. Wade zeigt sich großzügig, lässt einige Dollars springen und legt sogar noch fünf weitere drauf, die Dan einfordert, weil Wade ihn „nervös gemacht“ habe. Kaum hat das Geld seinen Besitzer gewechselt, taucht Tucker (Kevin Durand) mit einigen bewaffneten Männern auf und setzt Wade fest. Tucker stellt schnell die Mannschaft zusammen, die Wade auf dem Weg zum nächsten Bahnhof eskortieren soll. Dan werden 200 Dollar geboten, wenn er sich anschließt.
Der Gefangenentransport macht zunächst auf Dans Ranch Rast. In einem spektakulären Ablenkungsmanöver soll dann eine Kutsche, in der Wades Bande ihren Anführer vermuten soll, in die entgegengesetzte Richtung starten. Beim gemeinsamen Abendessen fallen plötzlich Schüsse. Die Männer laufen nach draußen, Alice und Wade bleiben zurück. Wade macht Alice Komplimente, beginnt, mit ihr zu flirten. Der Angriff von Wades Männern wird abgewehrt, die Kutsche startet und später auch Wade mit seiner Eskorte zu Pferde. Erste Station am Lagerfeuer: Wade provoziert Dan, indem er ihm vorwirft, nicht gut genug für eine so attraktive Frau wie Alice zu sorgen. Es kommt zu einer kurzen Rangelei zwischen den beiden Männern, doch McElroy gelingt es schließlich, die beiden zu beruhigen. Jetzt beginnt Tucker Wade zu reizen, indem er immer wieder das Lied von dem Mann anstimmt, der am nächsten Morgen gehängt werden soll. Am nächsten Morgen ist Tucker tot. Wade hat ihn mit einer Gabel erstochen...
Kurzbeschreibung
Der berühmte Outlaw Ben Wade und seine berüchtigte Gang tyrannisieren ihre Umgebung. Als Wade nach einem brutalen Überfall auf eine Geldkutsche in einem unvorsichtigen Moment geschnappt wird, meldet sich Dan Evans, ein verschuldeter Farmer und Bürgerkriegsveteran, um den Kopf der Bande ins zwei Tage entfernte Contention zu bringen. Dort soll Ben Waden den 3:10 Uhr Zug zum Staatsgefängnis in Yuma besteigen.
Gefahren lauern an jeder Weggabelung, und Dan, den seine Familie für einen Versager hält, muss sich beweisen. Bei einem Apachenüberfall hilft Wade seinen Bewachern, ihre Haut zu retten. Zwischen den beiden ungleichen Männern flammt Sympathie auf. Doch mit Wades hartgesottener Gang auf den Fersen, wird die Reise mit jeder weiteren Meile zu einer unmöglich erscheinenden Mission. Der Shootout à la "Zwölf Uhr Mittags" ist gewiss.
Kundenrezensionen
Hilfreichste Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Western
Von Schital
Ein muss für alle Western Fans. Laufzeit ca. 2h , Top Besetzung - Russell Crowe , Christian Bale , ....... Klasse Bild und Ton Qualität. auf meinem 47" Plasma ein Genus. Landschaft und Aktions sind überragend.
64 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Neinneinnein!
Von Rumpelstilz
Sodele - nachdem ich die Freuden des Rezensierens wiederentdeckt habe, ist es mir in diesem Fall zwar kein Vergnügen, aber ein grosses Bedürfnis, meine Meinung zu "Yuma" erneut kundzutun, auch wenn ich damit auf ziemlich verlorenem Posten stehe.... .
Die Ausstattung ist gut, die schauspielerischen Leistungen, die musikalische Untermalung ebenso... eigentlich wäre alles gut, wenn nur die Handlung nicht so strunzblöd wäre, dass die alles andere zunichte macht.
Mir ein Rätsel, wieso dieser Film hier so hochgejubelt wird. Ich hab noch selten soviele Logiklöcher gesehen und da muss jemand ja schon übermässig viel guten Willen haben, um die zu übersehen oder eher schon fast oder ganz blind sein....
Was jetzt folgt beinhält Spoiler - weiterlesen also auf eigenes Risiko.
Wieso werden einem so hochgefährlichen Verbrecher wie Wade die Hände nicht auf den Rücken gefesselt? Spätestens nach dem ersten Toten hätte auch der grösste Dummkopf auf diese Idee kommen müssen. Aber nein, es muss ihm natürlich die Möglichkeit gegeben werden, auch noch den bösen Kopfgeldjäger zu erledigen. Macht der alles mit gefesselten Händen. Und dann erledigt er natürlich auch drei doofe Indianer, die es nicht fertig bringen, in der Nacht an ein Lagerfeuer zu schleichen und die Protagonisten, die da quasi auf dem Präsentierteller hocken zu erledigen. Nö. Sie treffen keinen einzigen, werden dafür wiederum von Wade, der natürlich immer noch die Hände in den Handschellen hat, innerhalb von Sekundenbruchteilen erledigt.
Wie geht das, dass jemand einen Bauchschuss erhält und 24 Stunden später schon wieder im Sattel hockt und Stuss von sich gibt?
Wieso schiessen die Guten nicht auf die Bösen, wenn sie diese vom Hotelzimmer aus auch schon wieder wie auf dem Präsentierteller vor sich haben?
Noch ein paar Logiklöcher mehr um noch mehr zu verdeutlichen, wieso mich dieser Quatsch so genervt hat und wieso es mich sooo nervt, dass dieser QUATSCH hier und überall so gut bewertet wird:
Der "Gefangenenaustausch" - um die doofe Bande hinters Licht zu führen, nimmt ein Freiwilliger den Platz von Wade in der Kutsche ein. Ein anderer Freiwilliger setzt sich auf die Kutsche und hottehü ziehen wir los. Logisch, ein gefährlicher Gefangener braucht keine Bewacher. Und die Bande ist natürlich genauso doof wie erwartet und reitet dieser Kutsche nach. Der "Ersatz-Wade" ist, wen wundert's, mit nur einem Colt ausgerüstet und der Einfachheit halber auch gleich noch in der Kutsche eingeschlossen (wohl, dass er unterwegs nicht verloren geht). Und so geschieht dann das, was wohl niemand erwartet hat: Welche Überraschung! Der Kutscher wird vom Bock geschossen und der Eingeschlossene bringt es fertig, den ersten doofen, in diesem Fall Charlie Prince, der ihm die Türe öffnen will, auf eine Distanz von ca. einem Meter NICHT zu erledigen. Dafür wird muss er dann natürlich den Flammentod sterben. Die Kutsche wird angezündet, er jammert kurz ein bisschen und fleht um sein Leben. Charlie Prince dreht ihm den Rücken zu und bequatscht mit seinen Mannen die weitere Strategie. Vom Eingeschlossenen, der verbrennt, hört man eigenartigerweise gar nix mehr. Bevor ihn die Flammen ankokeln, ist er wohl einem gnädigen Herzinfarkt erlegen....
Beim Showdown hab ich mich schon gar nicht mehr gefragt, wieso sich der böse Wade nicht einfach weigert, das Hotelzimmer zu verlassen. Nein, er springt und hüpft mit dem plötzlich sprinttüchtigen Einbeinigen über Dächer, Hecken... über alles was im Wege stehen kann. Die zwei werden beschossen aus mindestens 20 Gewehren, Kreuzfeuer, von oben, von links, von rechts, von hinten - KEINE Kugel ritzt auch nur ein Ohrläppchen.
Als Prince merkt, dass sein Chef in Gefahr sein könnte, knallt er plötzlich reihenweise die Schiesswütigen über den Haufen. Von denen kommt eigenartigerweise keiner auf die Idee, ihn über den Haufen zu schiessen.
Wer erklärt mir, wieso der ach soo bööööse Böse am Schluss seine ihn befreienden Kumpels alle über den Haufen schiesst, um sich selbst hinter Gitter zu begeben? Jaja, ich weiss - Christian Bales Farmer hat aus ihm, schwuppdiwupp, einen besseren Menschen gemacht! Eine unglaubwürdigere Wende hab ich noch nie in eine Film mitansehen müssen....
Der Zug trudelt ein. Wade hat erschossen, wen er erschiessen muss. Steigt in den Gefängniswagen ein, von einem Wärter keine Spur. Dafür steht, wie praktisch, die Zelle offen. In dieser Zelle hocken doch tatsächlich schon zwei Gefangene, die aber so behindert scheinen, dass sie den Fakt der offenen Zellentür nicht zur Kenntnis nahmen. Jaja, so stell ich mir den typische Gefangenentransport vor - Zellentür offen, keine Wächter in Sicht, wer in der Zelle sitzt bleibt drin und kommt nicht etwa auf die Idee auszubüchsen. Neinnein, im Wilden Westen Amerikas herrscht noch Recht und Ordnung und auch die Unartigen wissen sich zu benehmen. In diesem Wilden Westen war wohl einfach alles ein bisschen anders (also in diesem Film auf jeden Fall).
Der Zug dampft davon. Wade pfeift sein Pferd herbei welches auch gleich angetrabt kommt. Das hat wohl das Ende der Schiesserei im nächsten Saloon bei einem Whisky abgewartet. Tolles Pferd! Toller Wade! Toller Schwachsinn!
Spätestens ab der unglaubwürdigen "Bauchschuss-Heilung" hab ich den Film nur noch geschaut in der Erwartung des nächsten Nonsens. Und ich kriegte eine Überdosis desselben.
Wer erklärt mir, wieso in all den Rezensionen hier auf diese Punkte kaum oder gar nicht eingegangen wird? Und wer erklärt mir, wieso diese Gurke ein filmisches Meisterwerk sein soll?
Sorry - für mich war dieser Film die Enttäuschung des Jahres. Soviele klingende Namen haben hier viel versprochen - und gehalten wurde gar NIX!! Ich kann diese Schwarte nicht ernst nehmen. Da nützt die gute Inszenierung überhaupt nix, wenn die Handlung selbst so schwachsinnig daher kommt.
33 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die 2-Mann-Show!!
Von Schwalbenkönig
Der Western ist tot!Diese Aussage hört und liest man seit Jahren immer wieder.Und das, obwohl regelmässig einmalige Verteter des Genres im Kino und auf DVD erscheinen.Siehe "Unforgiven", "Open Range", "The Proposition", "Die Ermordung des Jesse James.." und nun auch "3:10 to Yuma".
Zur Story:
Der verschuldete Farmer Evans und seine 2 Söhne werden zufällig Zeugen eines Postkutschenüberfalls.Dieser Überfall wird vom berüchtigten Ben Wade und seiner Gang begangen.Wade wird kurz darauf geschnappt und Evans hilft aufgrund einer verlockenden Bezahlung dabei, den Gangboss zum Todeszug nach Yuma zu bringen.Es ist eine anstrengende Reise, da sie durch Indianergebiet führt und die Ganoven Wades ihnen ständig auf den Fersen sind..
Der Film ist keine Revolution des Westerns.Auch kein melancholischer Abgesang.Es ist insgesamt eher klassisch gehalten.Viel Staub & Mittagssonne, jede Menge Schiessereien, Banditen und ein fulminanter Showdown.
Was dieses Machwerk aber so besonders macht, sind die Hauptcharaktere (Russel Crowe als charismatischer & durchtriebener Bandenchef und Christian Bale als einbeiniger, verarmter Farmer, der um die Anerkennung seines Sohnes kämpft.).Dieses physische und psychische Duell der 2 ist einmalig faszinierend gelungen.Die schauspielerischen Höchstleistungen von Crowe und Bale fallen stellen viele ,auch sehr gut aufspielende, Nebendarsteller (Stichwort Ben Forster als abgründig fieser Charlie Prince) erbarmungslos in den Schatten.
Es macht als Zuschauer einfach nur herrlichen Spass den Beiden zuzuhören und zuzusehen.
Kleines Manko sind ein paar Logiklöcher, über die man aber getrost hinwegsehen kann und sollte.
Mein Fazit:Wer Western-Fan ist, kommt an "Todeszug nach Yuma"nicht vorbei.
PS:Diese stilvolle Westernbox ist DAS Highlight auf jedem Saloon-Regal!